Search in(g) Bodies

ein Workshop-und Performanceprogramm

für Menschen über 65 Jahre

SEARCHING BODIES

Searching Bodies ist ein tänzerisches Forschungsprojekt, in dem der Körper als Instrument verstanden wird, um Wissen zu erlangen und darüber körperlich zu kommunizieren. Ziel der Workshopreihen und Performanceprojekte ist es mit reiferen Menschen, unabhängig ihrer Herkunft oder ihrer tänzerischen Vorkenntnissen mit und durch den Körper zu forschen. Der zeitgenössiche Tanz dient dabei als Grundlage, um Menschen auf fast dokumentarische Weise einen Raum zu geben, in dem sie erzählen und Gehör für ihre Geschichten finden können.

AKTUELL

"NÄHE" PERFORMANCE

8.+18.Juli 2019

BlackBox Gasteig

Steffi Zimmer/Fabian Helmich

»Nähe« ist der zweite Teil einer Trilogie über das Älterwerden und verhandelt gemeinsam mit den Performer(inne)n die Frage, wie menschliche Nähe und das Älterwerden zueinander stehen. In einer kollaborativen Stückentwicklung entwirft die Gruppe um Choreographin Marie Nüzel und Schauspielerin Anna-Maria Hirsch eine leise Hommage an zwei große Themen unserer Zeit.Mit Unterstützung des KR und der Kulturstiftung der Stadtsparkasse München.
 
Marie Nüzel: Choreographie und künstlerische Leitung
Anna-Maria Hirsch: Stückentwicklung und Schauspiel-Coaching
Corina Hösli: Produktion und Kommunikation
Louisa Difliff: Schauspiel
mit Tänzer_Innen des Performanceprojekts Search in(g) Bodies

Call for participation bis 12. April 2019

 Mittels tänzerischer Elemente, Sprache sowie Improvisation erarbeiten die Teilnehmer_Innen zusammen mit der Choreographin Marie Nüzel ein Stück, das im Sommer 2019 in der Blackbox im Gasteig Premiere feiert. Für eine Teilnahme sind keine tänzerischen Vorkenntnisse, jedoch Neugierde und Freude am Ausprobieren von Nöten. Die erste Einheit am 17.4. ist eine Schnuppereinheit. Eine Teilnahme ist kostenlos. 

 

PROBENZEITRAUM:

17.4.2019-3.7.2019, jeweils mittwochs von 10-11.30 Uhr (1.5.2019 entfällt, da Feiertag)

14.6.2019-16.6.2019, 10-13 Uhr

21.6.2019-23.6.2019, 10-13 Uhr

7.7.2019, 10-12 Uhr

Vorstellungen Blackbox am 8.7.2019 und 18.7.2019

 

PROBENORT:

Kulturzentrum 2411 Blodigstraße 4, 80933 München

 

KONTAKT UND ANMELDUNG (bis 12. April 2019):

Corina Hösli

WEB:www.searchingbodies.com EMAIL: searchingbodies@gmail.com PHONE: 0176-344 56 32 4 

VORANGEGANGENE PROJEKTE

BERGSTUDIO

Engadin

7.1.-12.1.2019

In einer 6-tägigen Bergresidenz im kleinen Oberengadiner Dorf Madulain haben wir intensiv tänzerische und theatrale Techniken erarbeitet und so unseren Körper und unsere Stimme als performatives Instrument geschult. Fernab vom Städtischen entstand ein kreativer Arbeitsraum, ein Bergstudio, in dem theatrales Material und performative Sequenzen zum Thema "Aufbruch" entstanden. 
Mit:
Marie Nüzel, Tanz und Choreographie//Royal Academy of Dance London, Zürcher Hochschule der Künste
Rebekka Bigelmayr, Sprechen und Stimme//Hochschule für Musik Detmold
Corina Hösli, Produktion und choreographische Assistenz, Universität Zürich//University of Bedfordshire

RESEARCHPROJEKT ZU "NÄHE"

Researchphase 1: NÄHE...UND AUCH GRENZEN
Nach „Körper“ widmete sich das Performancekollektiv Search in(g) Bodies nun in einem zweiten Teil der vorgesehenen Trilogie dem Thema „Nähe “ an. 
In einer ersten Research-Phase am Tanzhaus Zürich haben sich die Teilnehmer_Innen mittels, tänzerischen Elementen, Sprache, sowie Improvisation der „Nähe“ angenähert und diese performativ transformiert
Die ersten performativen Ergebnisse wurden in Rahmen einer Studioperformance einem kleinen Publikum vorgestellt.
---> Have a look: https://vimeo.com/283468610

"KÖRPER" / "EIN FEST"

SEARCHING BODIES-

ein Fest

Eine immersive Tanztheaterinstallation für Menschen über 65 Jahre

Seidenblusen fliegen wie Hüllen sanft im Surren des Ventilators ohne Inhalt über das Tanzparkett. Sie geben eine Ahnung davon, was dieser Ort vielleicht einmal war und von wem er besucht wurde. Im leisen Lärm von Kaffeehausgeräuschen kann man bei genauem Hinhören Geschichten identifizieren. Von solchen, die schon immer an genau diesem Ort waren. Die hier den ersten Walzer mit einem noch Unbekannten, der sich später ihr Ehemann nannte, tanzten. Von solchen, die von zu kleinen Schuhen erzählen und von weiten Röcken, die sich beim Drehen wie ein Karussel auf einem Jahrmarkt um sie legen.

Die Szenerie wird für einen kurzen Moment wiederbelebt: Es wird geflirtet, getrunken und getanzt, gespielt, gelacht und zerstört. Die Menschen sind dabei zwar älter geworden, doch die Geschichten bleiben die gleichen. Und am Ende – ein Fest: den Moment vollziehen, neue Geschichten schreiben, eintauchen in ein Hier und Jetzt. Das gilt es zu feiern.
Diese Arbeit entstand als Diplomarbeit von Marie Nüzel im Rahmen des Masterprogramms der Zürcher Hochschule der Künste.

Premiere im Rahmen von "Zürich tanzt 2017"

Have a look: https://vimeo.com/220591647

Kontakt&

Anmeldungen

Marie Nüzel searchingbodies@gmail.com

TEAM

 
 

 

Marie Nüzel

Ausbildung im klassischen Ballett seit dem 4. Lebensjahr nach den Lehrplänen der Royal Academy of Dance; Prüfungen der RAD bis Grade 8 mit Auszeichnung und im Vocational-Bereich bis
Intermediate; Abschluss des CBTS-Programms der Royal Academy of Dance im Jahr 2013.
Ausbildung im zeitgenössischen Tanz bei Stefanie Erb, Nadine Gerspacher und Stephan Herwig;
zahlreiche Weiterbildungen im In-und Ausland u. a. bei Annemarie Porras (FR), Richard Siegal (FR), German Jauregui (BEL) und Anna Sanchez (ES). Derzeit Absolvierung des „inspire“ Weiterbildungsprogramms

der Royal Ballet School.

Seit 2012 zahlreiche eigenständige choreographische Projekte u.a. ID(ee), zeitwärts, Go Out Inside in Kooperation mit Sophie Nüzel, Junge Lyrik in der Stadt, Rebekka Bigelmayr und Sophie Kellner.

Marie schloss im Jahr 2017 ihren Master an der Zürcher Hochschule der Künste ab, in einem Feld zwischen Performance und Design.

 
 

 

Corina Hösli

Lic. phil. Corina Hösli ist Kunsthistorikerin (UZH, 2009) und arbeitete im Kulturmanagement und Marketing, für Projekte im Kulturbereich sowie als kuratorische Assistenz.

Seit vielen Jahren tanzt sie Standardtänze und unterrichtet seit 2007 lateinamerikanische Tänze in Zürich und für einige Zeit im Engadin.

Im November 2016 schloss sie ihren Master in Community Dance Leadership an der University of Bedfordshire (UK) ab. Das Studium legt den Schwerpunkt auf die Gestaltung und Vermittlung kreativer und inklusiver Tanzaktivitäten. Corina fokussierte insbesondere auf die tänzerische Zusammenarbeit mit körperlich und geistig beeinträchtigten Menschen sowie auf die Wahrnehmung von städtischem Raum durch Tanz.